Dutt-Frisur mit anschließenden Locken

Während ich den letzten Artikel über meine Haare beendet habe, kam mir letzte Woche wieder die Lust auf Strähnchen in den Haaren. Meine Haare waren ja mittlerweile nicht mehr so gesträhnt und der Ansatz wurde immer mit der gleichen Farbe nachgefärbt, was ja auch bedeutet hätte, dass die Strähnen nach einer gewissen Zeit komplett verschwunden sind.
Ich hatte gehofft, dass ich wieder ein bisschen mehr Abwechslung hereinbringe und habe meine Friseurin gebeten, meine Haare mit braunen Strähnchen zu verdunkeln. Das Ergebnis ist für meinen Geschmack nur leider viiiiel zu dunkel geworden! Ich finde die Farbe an sich wirklich schön, aber es ist einfach kein Blond mehr und das ist nach den drei Jahren, in denen ich nun schon ein sehr helles Blond trage, so ungewohnt!
Die Frisur, die ich gerne vorstellen möchte, hab ich dann also mit den dunkleren Haaren gemacht, sie sehen auf diesen Bildern aber schon etwas heller aus, als sie es im Tageslicht sind.
Den nächsten Friseurtermin habe ich bereits gemacht, dann werden meine Haare wieder deutlich aufgehellt. Mehr als eine Woche braune Haare würde ich wohl auch nicht aushalten, dazu liebe ich blonde Haare einfach zu sehr haha. Ein weiterer Blogpost über dieses Thema folgt dann genau in einer Woche, das Ergebnis von dem Friseur werd ich aber Mittwoch schon snapen ( 👻: sandrinerf )!

Und nuun folgt natürlich die Frisur, von der ich gesprochen habe.

Das besonders Schöne an diesem Dutt ist, dass er sich sehr schnell machen lässt, auch mit wenig Spangen lange hält (Bei mir bis jetzt auch immer über Nacht), auch ohne ein Dutt-Kissen super voluminös aussieht und man mindestens zwei Tage etwas davon hat. Ich trage ihn oft einen Tag, lasse ihn über Nacht in den Haaren und hab am nächsten Tag richtig schöne Wellen. Wie die Haare danach offen aussehen, ist weiter unten zu finden!

Für die Frisur benötigt man eine Haarbürste, zwei sehr weiche und gerne etwas breitere Zopfgummis, ein paar Haarspangen, Haarspray (kann man theoretisch auch weglassen) und einen Föhn (auch dieser ist nicht zwingend notwendig).


Ich habe hier Zopfgummis aus Baumwolle, die besonders weich sind. Das ist sehr praktisch, weil sie sich nicht so stark auf den Haaren abzeichnen nach einem Tag (Ich glaube, jedes Mädchen kennt diesen Knick in den Haaren, nachdem  man länger einen Pferdeschwanz getragen hat) und es macht den Dutt ein bisschen größer. Wer etwas kürzeres oder dünnes Haar hat, kann statt des Zopfgummis auch ein Dutt-Kissen nehmen, der Dutt würde bei mir aber viel zu groß werden.

Und nun zu der Technik:

Als erstes ist es sinnvoll, seine Haare sehr sorgfältig durchzukämmen. Ich hab das schon ein paar mal vernachlässigt und dann kann es leicht mal passieren, dass sich die Haare um das Zopfgummi verknoten. Wenn ich sie jedoch vorher komplett kämme, passiert das nicht.


Dann mache ich mir einen mittig-sitzenden Pferdeschwanz. Wie hoch der Dutt später sitzen soll, ist natürlich variabel.


Ich nehme das zweite Zopfgummi und ziehe einfach einmal meine Haare durch, es liegt dann ganz locker um dem Zopf.


Als nächstes nehme ich mir eine Haarsträhne, die um nur dieses (Auf dem Bild braune) Zopfgummi gewickelt wird. Die Strähne sollte nicht zu dünn sein, das fördert sonst das Verknoten! Ich schätze, ich teile meine Haare während ich die Frisur mache in ungefähr fünf Strähnen.


Hier kann man sehen, wie genau ich die Strähne um das Zopfgummi wickle. Ich lege sie zunächst drüber und ziehe sie dann nach innen durch. Dann lege ich sie wieder drüber, ziehe sie durch und mache das so lange, bis die Strähne komplett um das Zopfgummi gewickelt ist.



Dann nehme ich die nächste Strähne und mache wieder genau das gleiche.


Das wird dann so lange gemacht, bis alle Haare um das Zopfgummi gewickelt sind. Dabei versuche ich keine Lücken entstehen zu lassen, sodass man das Zopfgummi überhaupt nicht mehr sehen kann.


Alle Spitzen und Strähnen, die jetzt noch raushängen, können mit Haarsspangen in den Dutt gesteckt werden. Ob man das noch macht, ist auch hier wieder jedem selbst überlassen, denn die Frisur kann auch „unordentlich“ getragen sehr schön aussehen.


Dadurch dass ich den Dutt immer mindestens einen Tag in den Haaren lasse, macht es jedoch Sinn, ihn mit Spangen fester am Kopf zu befestigen, da reichen aber meistens vier oder so schon aus. Ich sprühe ihn danach noch immer mit Haarspray ein, dann hält das Ganze besser.
Das Endergebnis sieht dann so aus:


Und nun ein wirklich brillanter Tipp, der mir tootal geholfen hat!!!
Meine Haare sind vollkommen glatt und selbst wenn ich eine Stunde mit einem Lockenstab versucht habe, sie wellig zu bekommen, hat die Frisur höchstens eine halbe Stunde gehalten, weil sie einfach immer wieder sofort glatt werden. Wenn ich jedoch diese Frisur drin habe, halten die Locken erst einmal natürlich länger, weil sie so lange drin war, aber ich erhitze den Dutt auch jedes Mal mit einem Föhn bevor ich schlafen gehe!
Die Form festigt sich nämlich nicht während sie sich erhitzen, sondern während sie abkühlen. Wenn die Haare in der Frisur einmal richtig warm werden und dann wieder abkühlen, bleiben sie sehr viel länger drin. Das macht einen riesigen Unterschied, versprochen! Ich stelle meinen Föhn dabei immer auf ganz heiß aber auf die niedrigste Puste-Stufe (oder wie sich das auch immer nennt) ein. Mir reicht es meistens, wenn ich das einmal mache, aber es gilt: Je öfter man die Haare dann erhitzt und wieder vollkommen abkühlen lässt, desto besser halten auch die Locken später!

Und so sehen die Haare dann aus, wenn man die Frisur nach einiger Zeit wieder öffnet:

xx Sandrine ♥

2 Antworten auf “Dutt-Frisur mit anschließenden Locken”

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